Man muss beim Abrichten der Fohlen jedoch so vorgehen, wie bei einem Knaben, den man in die Lehre gibt… Wenn man dies konsequent beachtet, ergibt sich notwendigerweise, dass das Fohlen nicht bloß die Menschen liebt, sondern geradezu nach ihnen verlangt. – Xenophon

Die Grundsätze der Pferdeausbildung

Was die Grundsätze der Pferdeausbildung sind, wusst schon Xenophon. Um zu einer harmonische Einheit mit dem Pferd zu werden, bedarf es keine neue Reitweise sondern nur das Wissen über den Körper und die Psyche des Pferdes, aber auch über sich selbst. So kann ein Gefühl für das Pferd und den eigenen Körper und somit eine zielgerichtete Einwirkung entstehen.

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Wie gestalte ich die Warmreitphase?

Die Warmreitphase soll das Pferd optimal auf die eigentliche Arbeitsphase im Training vorbereiten. Durch die lösende Arbeit verschwinden Verspannungen, der Stoffwechsel kommt in Schwung, Sehnen und Muskeln werden durchblutet und alles wird locker und geschmeidig. Die Gelenke werden hier auch mit Gelenksflüssigkeit geschmiert, und so wird Gelenksschäden vorgebeugt.

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Bleib dir treu!

Wenn Du glücklich und erfolgreich sein willst, dann bleibe Du selbst! Bleib Dir treu! Du hast Werte, die Dir wichtig sind.

Sobald Du spürst, dass Dein Handeln nicht mit Deiner Wertvorstellung übereintrifft, überdenke es! Höre auf Deine Intuition und folge Deinem Herzen. Wenn Du von einer Sache überzeugt bist und Menschen reden Dir rein, dann lass Dich nicht abbringen! Im Gegenteil: Je mehr Menschen Dich von etwas anderem überzeugen wollen, desto sicherer kannst Du sein, dass Du auf dem richtigen Weg bist.

Passt der Sattel noch?

Gerade mit den Jahreszeiten ändert sich das Training unserer Pferde. Vor Frühlings- und Winterbeginn solltest du überprüfen, ob die Ausrüstung noch richtig passt. Die Ausrüstung ist das Bindeglied zwischen Reiter und Pferd. Nur mit einem korrekt sitzenden Sattel, Zaumzeug oder Kappzaum ist es dem Reiter möglich über Zügel-, Schenkel- und Gewichtshilfen eindeutig mit dem Pferd zu kommunizieren. Das Pferd reagiert mit gelösten Bewegungen. Continue reading „Passt der Sattel noch?“

Perfekte Praxis macht perfekt – Das Muskelgedächtnis

Während der Reitstunde: Du legst deine Hände immer wieder fast auf der Mähne ab und dadurch verrollt sich dein Pferd. Dein Trainer erklärt dir, was passiert, inwieweit deine Körperhaltung dein Pferd beeinflusst und was du dagegen tun kannst. Beim nächsten Versuch denkst du daran, aber bevor du mit einer Runde fertig bist, kommt es wieder zum selben Verhalten. Kapierst du es also einfach nicht? Sicher nicht, du reagierst wie fast alle Menschen. Den Begriff Muskelgedächtnis hast du sicher schon einmal gehört. Es handelt sich um die Erinnerung an eine Bewegung, die in deinem Gehirn gespeichert ist. Wenn du beim Reiten Lektionen immer wieder übst, dann willst du durch die Wiederholung besser werden, oder?

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4 Schritte zum besseren Bewegungsgefühl

Es gibt ein ganz einfaches Wort, für das was uns am Leben hält – die Bewegung. Für den Körper gibt es gute, richtige aber auch falsche Bewegungen. Ein eingeschränktes Bewegungsgefühl entsteht durch Fehlbelastungen oder Zwang. Der Körper bewegt sich nicht mehr gemäß seiner Natur. Wenn irgendwo im Körper etwas falsch läuft oder falsch belastet wird, muss es an anderer Stelle kompensiert werden. Ausgleichsmuskulatur entsteht – Muskulatur, die eigentlich an diese eine Stelle nicht hingehört.

Gesundheitliche Probleme wie z.B. Verspannungen, Blockaden, Schmerzen usw. sind das Resultat dieser „falschen“ Bewegungen. Dies gilt für das Pferd ebenso so wie für den Menschen. Die gute Nachricht: Das muss nicht sein! Wir können dem Nervensystem unserer Pferde wieder Anreize und Impulse für richtige Vernetzungen und daraus resultierende gesunde Bewegungen liefern. Continue reading „4 Schritte zum besseren Bewegungsgefühl“

„Die äußere Form des Sitzes ergibt sich nicht aus einer formalen Vorgabe, sondern aus der Gleichgewichtssituation und den individuellen körperlichen Voraussetzungen des Reiters.“
(aus Lehren und Lernen im Pferdesport)

Balancepads für Pferde

Die meisten Reiter haben sich noch nie Gedanken gemacht, ob ihr Pferd weiß, wo seine Füße sind, wie man darauf steht und wie man diese für Gleichgewicht und zur Bewegung benützt. Pferde spüren mit ihren Hufen den Boden, und weil sie schon aber der Geburtsstunde stehen und laufen, denken wir nie darüber nach. Die Bewegungsqualität des Pferdes hängt aber direkt davon ab, wie sie ihre Hufe auf den Boden aufsetzen. Aufgrund unbewusster, angeborener Muster stehen und bewegen sich Pferd mit oder ohne Reiter, und dies kann beim Pferd Angst, Instabilität oder eine schlechte Bewegungsqualität hervorrufen. Mit Balancepads können Bewegungsmuster und die Bewegungsqualität deines Pferdes positiv beeinflusst werden.

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