Reiten mit Franklin-Bällen

Die natürliche Schiefe des Pferdes ist heute fast in aller Munde, doch was ist mit der Schiefe des Reiters? Die eigene Schiefe kann soweit führen, dass das Pferd grundlegend in seiner Bewegung beeinflusst wird. Und deshalb setze ich regelmäßig die Franklin-Bälle in den Reitstunden ein.

Die natürliche Schiefe des Pferdes

Beim Training nach biomechanischen Grundlagen kommt man um die Verringerung der natürlichen Schiefe beim Pferd nicht herum. Schon bevor sich viele Gedanken machen, warum das Pferd so läuft, wie es läuft, bemerken sie, dass auf einer Seite Stellung und Biegung besser und auf der anderen schlechter funktionieren. Um hier gegen zu wirken hilft nur eine sinnvolle Gymnastizierung vom Boden und unterm Sattel. Handwechsel, Übergänge und Seitengänge sind hier die besten Übungen.

Die natürliche Schiefe des Reiters

Beim Reiten überträgt das Pferd seine Bewegungen auf den Reiter, und mit genügend Koordination kann das Pferd-Reiter-Paar zu einer Einheit verschmelzen. Spannend ist aber, dass dieser Prozess aber auch umgekehrt werden kann. Durch kleine Veränderungen im Bewegungsablauf des Reiters, kann das Pferd positiv, wie auch negativ beeinflusst werden. Bei geübten und ausbalancierten Reitern führt dies zum Erfolg.

Der Reiter formt das Pferd.

Ein typisches Problem ist das Einknicken in der Hüfte. Dadurch wird die natürliche Schiefe des Pferdes noch verstärkt – von hinten nach vorne diagonal ist das Pferd schief. Das bedeutet: Ein Hinterbein tritt zwischen die Spur der Vorderhufe, das andere Hinterbein tritt außen neben die beiden Vorderhufe. Dadurch ist das Pferd auf einem Zügel fester. Doch für Reiter gibt es Wege, den Kreislauf zu durchbrechen.

Das Reiten mit Franklin-Bällen

Im Reitunterricht wird einem ein „Normsitz“ vorgegeben, beim Dressursitz müssen Schulter, Ellbogen, Absatz eine Linie bilden. Jeder Körper ist aber anders.

Jeder Reiter kann den Sitz unter formalen Aspekten beurteilen, aber nur wenige die Funktionalität.

Welcher Reiter will nicht gut sitzen können? Aber was ist ein guter Sitz? Und wer hat was für ein Gut vor Augen?

Das Reiten mit Franklin-Bällen hilft nicht den formalen Sitz zu verbessern! Die Franklin-Bälle wirken in den Tiefen des Körpers und so kann keine Anweisung erreichen, was die Bälle können. Es geht nur um das, was der Reiter am Pferd fühlt. Und genau das ist ausschlaggebend für Veränderungsprozesse im Körper.

Bewegung statt Fixieren

Die verschiedenen Bälle werden an verschiedenen Körperteilen des Reiters platziert. So werden die Bewegungsabläufe des Pferde auf eine neue, ungewohnte Weise auf den Reiter übertragen. Aus einer gewohnten Situation wird eine Ungewohnte. Durch die vielen neuen Reize werden Muskeln und Faszien aktiviert, die eigentlich an der gewohnten Bewegung nicht mehr beteiligt sind. Wenn die Bälle wieder entfernt werden, ist der Reiter beweglicher und sensibler für die eigenen Einwirkung.

Das Reiten mit den Franklin-Bällen und Rollen verhilft Dir zu einer besseren Körperwahrnehmung, es schult deine Balance und verbessert dein Koordination.

Der positive Effekt überträgt sich direkt auf Dein Pferd. Feinere Hilfen, lockeres mitschwingen, schwungvollere Bewegungen und ein entspanntes Pferd verhelfen Dir und Deinem Pferd effektiver zu Trainieren.

 

Wenn du nun neugierig geworden bist, vereinbare eine Schnupperstunde. Ich bin mobil im Raum Oberösterreich für euch unterwegs.

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