Was bringt Training im Schnee?

Arbeit im tiefen Schnee macht Spaß und sorgt für eine Portion extra Training für Pferd und Reiter.

Training im Schnee erfordert viel Konzentration von deinem Pferd. Um Verletzungen zu vermeiden, solltest du vor einer solchen Trainingseinheit ein gründliches Aufwärmprogramm im Schritt und ohne Schneeuntergrund von mindestens 20 Minuten machen.

Balou im Schnee

Das Training im Schnee ein sehr gutes propriozeptives Training. Der ungewohnte, weiche glatte Untergrund setzt Reize, mit denen Sensoren im gesamten Organismus angesprochen werden. Sie sind wichtig, um verletzungsfrei zu bleiben. Neuschnee ist also ein idealer „Trainingspartner“. Dadurch werden zusätzliche Reize gesetzt, die die koordinativen Fähigkeiten und die Reaktionsfähigkeit verbessern.

Außerdem ist Training im Schnee auch ein gutes Krafttraining. Durch die vielen kleinen Ausgleichbewegungen, die dein Pferd macht, um die Balance zu halten, wird nicht nur der Gleichgewichtssinn geschult. Die Muskulatur, sondern auch Sehnen und Bänder sowie die Tiefenmuskulatur werden gestärkt und gekräftigt.

Aber Achtung: Gerade zu Beginn reichen hier schon ein paar Minuten Training aus. Ansonsten wird die Muskulatur schnell überanstrengt und man hat einen negativen Trainingseffekt.

Regelmäßige kleine Einheiten reichen schon aus, um einen Trainingseffekt zu erzielen. Muskeln und Gelenke sind besser geschützt, die gesamte Koordination und das Gleichgewicht verbessern sich. Es lohnt sich also, dem propriozeptiven Training einen festen Platz in eurem Trainingsprogramm zu geben.

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